SRH Kliniken steigern Behandlungsqualität

02.06.2014

Bei der neuesten Studie der Initiative Qualitätsmedizin schneiden die SRH Kliniken überdurchschnittlich gut ab. Die Daten sind frei im Internet verfügbar.


Die SRH Kliniken haben die Behandlungsqualität erneut verbessert. Das zeigt die Auswertung der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) für 2013. Die ausführlichen Daten sind ab sofort unter www.srh-kliniken.de abrufbar.

"Wir möchten unseren Patienten einen offenen Einblick in unsere Behandlungsqualität geben. Für uns selbst ist die Erhebung der Daten ein Ansporn, die Messlatte stetig ein Stück höher zu hängen", sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking. Die SRH betreibt bundesweit 12 Krankenhäuser mit einer halben Million Patienten.

Die Ergebnisse der neuesten IQM Studie sind deutlich. Bei zahlreichen Indikationen liegen die Ergebnisse der SRH Kliniken über dem Bundesdurchschnitt. Zum Beispiel bei Herzinfarkt-Patienten, die eine Linksherzkatheter-Untersuchung benötigen. Im Bundesdurchschnitt überleben 95 von hundert Patienten mit dieser Erkrankung. An den SRH Kliniken kann dagegen mit 96 Prozent im Durchschnitt ein Menschenleben mehr gerettet werden.

Nach einem Schlaganfall überleben dank modernster Versorgung bundesweit durchschnittlich 91 Prozent der Patienten. In den SRH Kliniken sind es sogar 94 Prozent. Bei der Behandlung von Sepsis (Blutvergiftung) hat die IQM Studie Optimierungsmöglichkeiten gezeigt. Das Standardverfahren wurde daraufhin weiter verbessert. In allen Fachgebieten arbeiten die SRH Kliniken stetig daran, die Behandlungsqualität weiter zu steigern. Dabei ist das unabhängige IQM Verfahren von großer Bedeutung.

Entscheidend ist die gegenseitige Begutachtung durch erfahrene Experten aus den Mitgliedskrankenhäusern. Dieses so genannten Peer Review Verfahren sorgt dafür, dass alle Abläufe in einem Krankenhaus genau unter die Lupe genommen werden. Besteht Optimierungspotential, erarbeiten alle Beteiligten gemeinsam eine bessere Lösung. Diese wird dann beim nächsten Peer Review erneut überprüft. 

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)
Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur "Initiative Qualitätsmedizin" (IQM) zusammengeschlossen. Die trägerübergreifende Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist das Ziel von IQM. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich drei Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer Review Verfahren. In derzeit 260 Krankenhäusern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 4 Mio. Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei rund 19 Prozent, in Österreich bei 15 Prozent und in der Schweiz bei  ca. 16 Prozent.

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