Start der bundesweiten „Initiative Neue Ärzte“

(Berlin / Heidelberg, 15.05.2008)
SRH Kliniken fördern akademischen Nachwuchs: „Initiative Neue Ärzte“ macht junge Mediziner fit für die Zukunft
Die SRH Kliniken GmbH hat heute in Berlin die bundesweite „Initiative Neue Ärzte“ vorgestellt. Die Kampagne richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die am Beginn ihrer Facharztausbildung stehen: Die SRH Kliniken GmbH ermöglicht den Medizinern nicht nur eine strukturierte Weiterbildung, die von einem erfahrenen Oberarzt als Mentor begleitet wird. Die private Klinikgruppe mit sieben Häusern in Baden-Württemberg und Thüringen investiert vor allem zusätzliche Mittel in das medizinische, kommunikative und ökonomische Wissen der angehenden Fachärzte. Zudem verbessert die SRH Kliniken GmbH – sie gehört mit einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro und über 200.000 Patienten im Jahr zu den großen privaten Klinikbetreibern – mit Angeboten zur Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Dr. med. Michael Almeling, Vorsitzender der Geschäftsführung der SRH Kliniken GmbH, zum Engagement der Klinikgruppe: „Wir wollen damit nicht nur als Arbeitgeber für junge Mediziner interessanter werden. Wir wollen zugleich ein Signal für den Wandel im Gesundheitswesen setzen: Dem Arzt der Zukunft wird neben fachlicher Expertise auch unternehmerisches Verständnis abverlangt. Und junge Mediziner wollen nicht mehr um jeden Preis Karriere machen. Sie wollen vielmehr ihre private und berufliche Zukunft erfolgreich unter einen Hut bringen – unsere „Initiative Neue Ärzte“ hilft ihnen mit einer persönlichen Entwicklungsplanung während der Facharztausbildung dabei.“
Konkret ruht die Ausbildungsinitiative auf fünf Säulen: Neben einer gut strukturierten Facharztweiterbildung ist eine Mentorenbetreuung durch erfahrene Oberärzte zentraler Baustein. Außerdem gehören diverse medizinische Zusatzqualifikationen zur Ausbildung bei den SRH Kliniken: „Ultraschall, Strahlenschutz, Rettungsdienst – rund 5.000 Euro investieren wir je Assistenzarzt zusätzlich in entsprechende zertifizierte Kursangebote“, so Almeling.
Weiterer wesentlicher Baustein der Initiative ist der Erwerb von Managementqualifikationen. In mehreren Kurseinheiten lernen die angehenden Fachärzte mehr über Betriebswirtschaftslehre und Medizincontrolling, Führungsverantwortung und Kommunikation. Auch diese Kurse sind zertifiziert und führen zu einer weiteren Zusatzqualifikation für die jungen Ärzte. Bei der Managementqualifikation kooperiert die Klinikgruppe mit der privaten SRH Fachhochschule für Gesundheit in Gera, die ebenfalls zur SRH Holding gehört.
Fünfte Säule der Kampagne ist die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Hier wollen sich die SRH Kliniken mit Teilzeitstellen und auf den Klinikalltag abgestimmten Betreuungsangeboten für den Nachwuchs als attraktiver Arbeitgeber für junge Eltern positionieren.
Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V., ist prominenter Unterstützer der Kampagne: „Aus meiner Sicht haben die Krankenhausträger bei der Facharztausbildung viel zu lange weggeschaut. Es wurde und wird vielfach als Privataufgabe der Chefärzte gesehen, den ärztlichen Nachwuchs weiterzubilden. Die SRH Kliniken haben frühzeitig erkannt, dass Ärztinnen und Ärzte für die Erfolge in Diagnostik und Therapie und daraus resultierend für die Patientenzufriedenheit eine große Rolle spielen. Diese Erkenntnis muss sich in vielen anderen Krankenhausträgergruppen noch durchsetzen.“
Dass das Engagement auch beim Ärztenachwuchs gut ankommt, bestätigt Volker Bünz, Medizinstudent aus Hamburg: „Die Initiative Neue Ärzte ist aus meiner Sicht eine ganz wichtige und gute Sache. Ich finde es klasse, dass es bei Ausbildern und Arbeitgebern ein Umdenken gibt. Junge Mediziner sind auch heute noch hoch motiviert, wir wollen einen guten Job machen. Dazu müssen wir aber gut ausgebildet werden und Rahmenbedingungen bekommen, in denen wir unser Leistungspotenzial ausschöpfen können.“
Die Pressemeldung, alle Statements sowie Fotos von der Pressekonferenz finden Sie auch zum Download auf der Webseite http://www.initiative-neue-aerzte.de/.


