
Die Onkologie beschäftigt sich mit Krebserkrankungen in allen Organen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken jährlich mehr als 400.000 Patienten neu an einer Krebserkrankung. Am häufigsten treten Darm-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs auf. Somit umfasst die Onkologie viele verschiedene medizinische Fachdisziplinen.
In den Kliniken des SRH Kompetenzzentrums Onkologie wurden im Jahr 2005 rund 19.000 Patienten mit Tumorerkrankungen stationär behandelt. Die SRH hat onkologische Zentren aufgebaut, in denen Experten fachübergreifend zusammenarbeiten. Beispiele sind die Brustzentren in Gera und Suhl, die von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurden. Darm-, Prostata- und Lungenzentren befinden sich im Aufbau.
Die Ärzte der SRH Kliniken nutzen vielfältige Therapiemöglichkeiten nach internationalen wissenschaftlichen Standards. Hierzu zählen die Operation, Strahlentherapie und medikamentöse Therapien. Gemeinsam mit den Patienten entwickeln die Krebsspezialisten individuelle Behandlungspläne. Mit Hilfe moderner digitaler Schnittbildverfahren wie beispielsweise der Computertomographie (CT) und der Magnet-Resonanz-Tomographie (NMR), Endoskopien und anderer schonender Techniken können unsere Ärzte bereits Vorstufen einer Krebserkrankung aufspüren und entfernen.
In den SRH Kliniken betreuen spezielle Schmerztherapeuten die krebskranken Menschen, bis hin zur palliativen Therapie. So unterhält das SRH Wald-Klinikum Gera seit 2006 eine eigene Palliativstation. Krebskranke Menschen brauchen häufig auch psychische Begleitung. Deshalb legt die SRH Kliniken GmbH Wert auf eine menschliche und aufmerksame Pflege. Wir bieten psychoonkologische Beratungsstellen und geschulte Sozialdienste. Ebenso fördern wir an allen Standorten die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.
Die SRH Kliniken arbeiten eng mit den niedergelassenen Ärzten ihrer Region zusammen. Bei der Kooperation spielen die Nachsorge, die Früherkennung (Screening) und zunehmend auch die Prävention eine wichtige Rolle.